Politik im Wandel

Politik scheint so etwas wie ein "Trainings-Feld" für Konkurrenz zu sein. Das Prinzip "Konkurrenz" ist unverkennbar. Auch der Begriff "Wahl-KAMPF" deutet nicht auf Kooperation hin. Eine Art "Kooperations-Partei" - Fehlanzeige! Auch die Partei-Programme deuten auf wenig Einsicht hin. Das hat bereits "nachdenkliche Geister" zu Überlegungen gebracht, nach grundlegenderen Alternativen zu suchen. ...

Ob und wie Parteien künftig noch "Gegeneinander" erproben können, wird sich zeigen. Ideen, wie "Direkt-Kandidaten", lösgelöst von Parteien, könnten auf mehr "Kooperation" hindeuten. Wichtiger erscheint uns, zunächst über eine Art "Kooperations-Rat" , "Kooperations-Parlament" oder ein "Ministerium für Kooperation" nachzudenken. Außerdem sollte ein - "Bericht zur Lage der Kooperation in Deutschland" - mindestens jährlich erscheinen und in Parlamenten (Bund, Länder durchaus auch Kommunen) öffentlich debattiert werden. Menschen haben das Recht, zu erfahren, ob und wie sich Kooperativer Wandel in Deutschland vollzieht. Es geht hier weniger darum, neue "Rechtsstrukturen" zu schaffen, viel wichtiger ist die Schaffung von mehr "Kooperations-Bewusstsein" in Legisltive, Exekutive, Judikative und der (Medien-) Öffentlichkeit. Die geforderte Grundgesetzänderung (Art.20 GG) macht auch deshalb Sinn, weil damit nachhaltig das Thema "Kooperation" in der Öffentlichkeit diskutiert und "popularisiert" wird. Verkürzt gesagt: Es entsteht mehr Sensibilität für einen notwendigen "Kooperativen Wandel"in unserem Land. 

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